Schramm

Aug 162018
 

Donnerstag, den 16. August 2018: Unser Neubau ist fertig. Wunderschön, alles aus Holz. Morgen ziehen zehn Klassen ein, dann können sie die in der Pausenhalle gelagerten Sachen dort hineintragen und sich einrichten. Auch sonst waren einige Neuerungen und Bauarbeiten für die Sommerferien mit den Baufirmen verabredet. Unser Hausmeister und unser Schulleiter haben alles ausführlich mit ihnen besprochen und geplant: Es kann klappen, wenn wir, die Schulgemeinschaft, vorher alles ordentlich vorbereiten!

Die Kunsträume wurden schon zwei Wochen vor den Sommerferien geräumt, damit die Maler dort anfangen könnten, während die Kinder noch zur Schule gehen: die Kinder malen halt ihre letzten Bilder im Klassenraum. Alle Kinder gaben ihre alten Schulbücher rechtzeitig ab, damit sie schon vor den Sommerferien die neuen (weitergereicht) bekamen und dann über die Ferien zuhause aufbewahren sollen, denn fast alle Klassen ziehen um und die beiden Bibliotheken auch: Die Räume werden nämlich in einem großen Karussell getauscht, denn für den Neubau werden drei Klassengebäude in den Ferien abgerissen. Sie haben 12 Klassenräume beherbergt und das neue (wer hat aufgepasst?) nur 10. Also wird der Politikraum und die Schulbuch-Bücherei je ein Klassenraum, der Fremdsprachenraum die neue Schülerbibliothek, die Schülerbibliothek die neue Schulbuchbibliothek und ihr Nebenraum ein Lehrerarbeitszimmer. Alles klar?

Dazu braucht man nur ein paar neue Türen und Wände, das geht schnell, und die Maler streichen dann einmal kurz über. Da sie dazwischen Zeit haben, werden die 6. Klassen frisch gestrichen. Wir Klassenlehrer durften uns Wände nach dem neuen Farbkonzept wünschen, als Trost, weil unsere alten Klassenräume ja abgerissen werden. Die neuen 5.Klassen erhalten neue Toiletten mit weißen Kacheln und bunten Trennwänden. Das wird so schön wie die neuen im Fachtrakt.

Der Neubau ist pünktlich vor den Ferien fertig, fehlen nur noch die Möbel. Die Gartenbaufirma pflastert neue Wege und will dann gleich nach den Ferien an der Stelle der abgerissenen drei Gebäude eine wunderschöne Spielplatzlandschaft zaubern. Erst wenn die fertig ist, wird der Asphaltschulhof aufgebrochen und in eine Rasenlandschaft mit Spielfeldern und Hügeln verwandelt.

Auf der Homepage steht das alles kurz zusammengefasst und wir Lehrer sind stolz, dass vor den Ferien der Auszug und das Bücherkarussell prima geklappt hat. Die Bibliotheken und alle Umzugskartons stehen in der Pausenhalle sicher und trocken. Sogar der Bauzaun um die Abrisshäuser ist schon fertig, als wir in die Sommerferien gehen.

Und so sieht es nach den Ferien aus, als die Lehrer ihre Planungskonferenzen für den Schulbeginn voller Enthusiasmus abhalten: Der Stundenplan war sogar schon vor den Ferien fertig, sodass alle Kollegen bestens vorbereitet sind, wenn morgen die Kinder kommen. Ein halbes der drei Gebäude ist schon abgerissen, der grüne Bagger gibt so einen malerischen Hintergrund für das alljährliche Kollegiumsfoto bei der Startkonferenz. Der Abriss hat sich verzögert, weil in der Ausschreibung keine Extradämmschicht aus Styropor erwähnt wurde. Daher hat der Bagger fünf Wochen stillgestanden. Da die Gärtner nun also den Spielplatz nicht bauen können, haben sie flexibel umgeplant und nun zuerst den Asphalt vom Schulhof herausgerissen. Das ist prima, denn so bleibt den Schülern der Presslufthammer während des Unterrichts erspart. Allerdings dürfen sie leider in den Pausen nicht auf den riesigen Sand- und Erdhügeln auf dem Schulhof spielen, weil ja die Gärtner fleißig weiterarbeiten. Die Toiletten sind in zwei Wochen fertig (das ist eine Rekordzeit von 8 Wochen, die letzten haben über ein halbes Jahr gedauert!). Nur ist die dicke Staubschicht vom Fliesenherausklopfen noch im ganzen Gebäude. Leider auch in manchen Klassenräumen, die die Maler nun doch noch nicht gemalt haben. Der Maler sitzt gerade auf einer hohen Leiter und streicht mit einem Pinsel das große Regal im Kunstraum. Damit hat er vor acht Wochen begonnen (Wir erinnern uns).

In der Mittagspause zwischen den Konferenzen gehen die Klassenlehrer in ihre Klassenräume um ein „Herzlich willkommen!“ für ihre Schüler an die Tafel zu schreiben. Da sehen sie die Staubschicht, die nicht gemalten Wände, und fangen sofort an zu putzen. Die Klasse soll es doch schön haben.

Für anschaulichen Unterricht ist gesorgt, denn da die Vorhänge für die Maler pünktlich abgenommen und in die Reinigung geschickt wurden, hat man einen freien Blick auf die ehemalige Klasse, die ja nun doch noch da ist. Es wird bestimmt spannend, beim Abriss zuzuschauen und bestimmt wird dabei auch das Fachwort für die Steinzertrümmerungsmaschine an die Tafel geschrieben. Man könnte eine Dezibelmessung der Lautstärke dabei üben, sollte aber das Fenster wohl lieber geschlossen lassen, damit der Baustaub nicht eindringt. Das Messgerät für den abnehmenden Sauerstoffgehalt, was das Stoßlüften empfiehlt, sollten wir vielleicht lieber nicht holen…Wenn die Hitzewelle vorbei ist, kommen bestimmt die Vorhänge und in den Herbstferien wird der Maler die fünf Klassenräume streichen. Bei der Einweihungsfeier des Neubaus ist ein Foto aller Schüler vor dem Neubau geplant, das wird lustig auf den Sandbergen und die Behördenvertreter halten bestimmt eine spannende Rede. Da dafür die Abrissbirne ihre Arbeit unterbrechen muss, sind ja eigentlich wir Schuld, wenn nicht alles ganz rechtzeitig fertig wird.

Text: Alles rein fiktiv und Ähnlichkeiten rein zufällig.

Aug 152018
 

Montag, den 20. August 2018: Sehr geehrte Eltern der neuen fünften Klassen! Wir freuen uns sehr, Sie am Montag um 9 Uhr in unserer Aula begrüßen zu dürfen. Zur Zeit wird unsere Schule neu gestaltet und daher finden vor Ort noch Bauarbeiten statt, so dass leider nur wenige Parkplätze für Pkws zur Verfügung stehen werden können. Bitte weichen Sie -wenn möglich- auf alternative Verkehrsmittel zur Anreise aus. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Jul 042018
 

Montag, den 2. Juli 2018: Das diesjährige Sommerfest verlief unter dem Motto: Goethe-Meisterschaft. Die S2 war für das kulinarische Angebot zuständig, bei diesem heißem Wetter freuten sich alle über das kühle Eis, aber auch die leckeren Geflügelwürstchen und der Kuchen kamen sehr gut an. In erster Linie ging es aber um die sportlichen Aktivitäten wie Parkours, Frisbee, Fußball und Ping Pong. Ein tolles Fest!

Text: Sophie, 7d

 

Jul 022018
 
Am vergangenen Mittwoch, den 27. Juni 2018 war es soweit: Eine Woche vor den Ferien ging das Pausenradio „Goethe Sound“ das erste Mal auf Sendung. Mit einer Mischung aus Chartmusik, Hip-Hop und interessanten Beiträgen wurden den Schülerinnen und Schülern in der Pausenhalle des Goethe-Gymnasiums die Mittagspause versüsst.
Zwei Monate lang hatten die Jungredakteurinnen Laetitia Bergmann, Gunta Japina und Franziska Wittkowski im Kurs „Journalismus“ die Sendung akribisch vorbereitet. Entsprechend nervös waren die drei Achtklässlerinnen vor der Premiere: „Das ist ganz schön komisch, die eigene Stimme zu hören“, meinte Franziska vor dem ersten Durchgang von „Goethe-Sound“. Interessante Beiträge zu Stress in der Schule, zu den Flüchtlingsklassen oder zu Musik beim Lernen wurden redaktionell bearbeitet und eingesprochen. In Zusammenarbeit mit Anna Schärtl und Leni Oldenburg aus dem Kurs „Songcomposing“ wurde sogar ein Radio-Jingle produziert.
Das Feedback zur ersten Sendung fiel sehr positiv aus – sogar der Schulleiter Herr Scherler gefiel die Musikauswahl, so dass er spontan einen kurzen Tanz auf Parkett legte.
Nach den Sommerferien möchten die drei Schülerinnen weitermachen und gleich die nächste Sendung von „Goethe Sound“ angehen. Wer Lust hat mitzumachen, meldet sich am besten bei Herrn Hambach
Jul 022018
 

 

Mittwoch, den 27. Juni 2018: Im Rahmen der Suchtpräventionswoche hat die 7 a ihren Mut und ihr Können unter Beweis gestellt und  einen 1,5 Stunden dauernden Workshop zum Thema „Riskier was“ in der Hafencity erfolgreich absolviert. Dabei wurde den Schülern einiges abverlangt. Sie meisterten die an sie gestellten Aufgaben bravourös. Zusammen mit den beiden Übungsleitern Aljoscha und Tobi suchten sie sich herausfordernde Hindernisse. Es galt Geländer frontal und en passant zu überwinden und dabei bestimmte Techniken anzuwenden,  senkrecht Mauern zu überqueren, zu balancieren und an einer Wand (mit vorstehenden Steinen) zu klettern. Einige trauten sich hier hoch hinaus und überwanden diese auch. Den Schülern haben die Aufgaben viel Spaß gemacht. Nebenbei haben sie erfahren, wieviel Selbstvertrauen sie hinzugewinnen, wenn sie ihre Ängste überwinden. Die Schüler resümierten am Ende, dass der Parkoursport zur Suchtprävention beiträgt, da er ihnen viele Erfolgserlebnisse bereitet, die die eigene Persönlichkeit stärken. Ganz nebenbei haben sie auch etwas für ihre körperliche Fitness getan.

Jul 022018
 

Dienstag, den 26. Juni 2018: Durch die Hamburg Towers und den Sponsor Vattenfall wurde am 26. Juni 2018 in der Inselsporthalle in Wilhelmsburg ein großes Schulturnier mit über 300 Schülern und 50 Basketballteams ausgetragen. Das Goethe-Gymnasium konnte zwei Teams melden. In gemischten Mannschaften wird in der Kategorie 5.-6. Klasse und in der Kategorie 7.-9. Klasse gestartet.

Das Ergebnis macht uns stolz! Das Team der 5/6 Klasse gecoacht von Werner Oldag gewinnt zweimal und muss sich nur gegenüber der Johann Rist Gymnasium aus Wedel (Elite-Schule des Basketballs) geschlagen geben. Somit kommt dieses Team in der Gesamtwertung auf den vierten Platz.

Das zweite Goetheteam schafft nach einer ungeschlagenen Gruppenphase auch einen sehr glücklichen Sieg im Halbfinale gegen das Gymnasium Hoheluft. Das Finale wurde dann sehr knapp gegen die STS Stellingen verloren. Im Endeffekt fehlte uns etwas die Kraft und die Treffsicherheit so Coach Manthey.

Beim Rahmenprogramm haben ebenfalls vier unserer TeilnehmerInnen Werbegeschenke der Hamburg Towers erreicht, weil sie die Besten waren!

Jun 262018
 

 

Dienstag, den 26. Juni 2018:  Das düstere Nieselwetter konnte unsere frischgebackenen Abiturient*innen nicht davon abhalten, in bester Laune und Verkleidung ihr buntes Unterhaltungsprogramm zu präsentieren. Seht selbst in dieser ausdrucksstarken Fotogalerie, welche Späße und Showeinlagen der Schulgemeinschaft geboten wurden. Vom Marshmallow-Contest über Begriffe raten bis hin zu Fantasietänzen war alles dabei. Danke für diese tollen Ideen! Nun können die Sommerferien kommen.

 

Jun 262018
 

 

Samstag, den 23. Juni 2018: Dank eines aktiven Elternrates war das Goethe-Gymnasium auch in diesem Jahr auf dem Luruper Stadtteilfest vertreten. Zum Glück hatte Heiner Müller vorher einen Pavillon für die Schule besorgt, der die Helfer vor diversen Regengüssen zu schützen vermochte. Die Stimmung war trotz der kühlen Temperaturen gut und fröhlich. Am laufenden Band wurde Popcorn hergestellt und verkauft und dabei mit dem einen oder anderen interessierten Elternteil über die Angebote des Goethe-Gymnasiums gesprochen. Schulleiter Frank Scherler zeigte sich begeistert von der lebendigen Präsentation seiner Schule und dem Engagement der Elternratmitglieder. Die Einnahmen werden dem Schulverein gespendet und dadurch der Schulgemeinschaft zugute kommen.

 

 

 

 

 

Jun 252018
 

Am Montag, den 25. Juni 2018: Wer geglaubt hatte, die WM würde den Unterstufenschülern des Goethe-Gymnasiums die Zuschauer abspenstig machen, der sah sich getäuscht. In der vollen Aula des Gymnasiums überzeugte der Zirkuskurs von Frau Hägele und der Unterstufenchor von Frau Barnick das Publikum. Für die erkrankte Frau Barnick war kurzerhand Frau Demattia eingesprungen, die voll des Lobes für die Nachwuchssängerinnen und -sänger des Goethe-Gymnasiums war.

Nach gelungenen Sketch- und Jonglageeinlagen der Zirkusschüler zu Beginn der Show, liefen die Chorkinder die Aula ein. Nach folkloristischen Stücken gelang es dem Unterstufenchor spätestens mit den Pop-Stücken „Price-Tag“ von Jessie J und „80 Millionen“ von Max Giesinger das Publikum zu begeistern. Das Niveau wurde weiter hochgehalten, denn nun heißten die Zirkuskünstler mit Diabolo- und Devilsticks zu Klängen von Michael Jackson und Survivors „Eye of the tiger“

Schon zur kleinen Pause der Show waren die Zuschauer hellauf begeistert und bekamen im zweiten Teil der Show in der Turnhalle des Gymnasiums Einiges geboten. Die spektakulären Luftakrobatiknummern der letzten Jahre konnten dieses Mal nochmal getippt werden. So schienen die Akrobatinnen die Gesetze der Schwerkraft außer Kraft zu setzen und schwebten bei den atemberaubenden Übungen am Vertikaltuch über die Zuschauer. Ein würdiges Ende für eine kurzweilige und spektakuläre Mischung aus Akrobatik, Gesang und Komik.

Jun 252018
 

Am vergangenen Freitag, den 22. Juni 2018 staunten die Gäste bei der Abiturientenentlassung nicht schlecht, als Schulleiter Frank Scherler mit einer Wassermelone auf die Bühne kam, dem Zitat „Ich habe eine Wassermelone getragen“ folgend – die Älteren werden sich an den Film erinnern.

Neben dem Dank an einige Abiturienten, die sich für die Schulgemeinschaft eingesetzt haben, war es wohl auch die Aufforderung an die Absolventen, weiterhin idealistische Ziele wie Umweltschutz und Toleranz zu verfolgen, die Scherler mit dieser Geste zum Ausdruck bringen wollte. Der genaue Grund der Melone bleibt aber ein Geheimnis zwischen dem Schulleiter des Goethe-Gymnasiums und dem Abiturjahrgang 2018, der in der Feierstunde am Freitagnachmittag verabschiedet wurde. Vor einigen Tagen hatten sie noch in den Prüfungen geschwitzt, nun hatten sich die frischgebackenen Abiturienten mit Familien und Freunden gut gelaunt und voller Stolz im Forum des Gymnasiums versammelt, um ihre Abgangszeugnisse in Empfang zu nehmen. Eingerahmt wurde die Feierstunde von den Klängen der Goethe-Bigband unter der Leitung von Mathias Junge.

Nach einer kleinen Anekdote aus dem Sportunterricht, in der Schulleiter Frank Scherler über die amüsanten Missverständnisse der Generationen erzählte, ermutigte er in seiner Rede die Absolventen als Vertreter der sogenannten „Generation Z“, weiterhin kritisch und mit großen Träumen in das Leben nach der Schulzeit zu treten.

„Sorgt für Veränderung“, forderte auch Oberstufenleiter Thomas Lenz die Abiturienten in seiner Rede auf, um im Anschluss den besonderen Zusammenhalt innerhalb des Abiturjahrgangs zu betonen. Diesen wussten auch die Vertreter des Jahrgangs Selin Ulas, Zohal Amin und Oguz Karaimamoglu in ihrer Rede aufzugreifen. Sie dankten der Schulgemeinschaft, ihren Familien und den Freunden für die Unterstützung in den vergangenen Schuljahren und insbesondere in der Zeit des Abiturstress’, der – so Selin Ulas – „uns stärker gemacht hat. Egal, wohin uns die Zukunft nun führen wird, wir schaffen das!“