Philosophie

 

Ich denke, also bin ich!

Ziel des Philosophieunterrichts am Goethe-Gymnasium ist es, den Schülerinnen und Schülern ein Instrumentarium an Wahrnehmungs- und Deutungskompetenzen an die Hand zu geben, die ihnen helfen, in ihrer Alltags-, Lern- und später auch Berufswelt ihr Welt- und Selbstverständnis einer grundlegenden Reflexion zu unterziehen.

Also: Philosophische Fragebereiche erkennen, in ihnen zu argumentieren und zu begründeten Urteilen zu gelangen sowie diese schließlich darzustellen und zu präsentieren.

Im Mittelpunkt  des Unterrichts stehen daher Kompetenzen, die die an geeigneten philosophischen Fragestellungen erprobt werden sollen.

Jahrgang 9/10

In den Jahrgängen 9 und 10 haben die Schülerinnen und Schüler jeweils die Möglichkeit zwischen Religion und Philosophie zu wählen. Der Unterricht gibt einen Einstieg in die philosophische Arbeitsweise und mündet in einer Vorbereitung auf das philosophische Arbeiten in den Oberstufenkursen. Dazwischen lernen die Schülerinnen und Schüler anhand von Themen aus unterschiedlichen lebensweltlichen Bereichen sich im Spannungsfeld folgender Begrifflichkeiten zu orientieren und zu positionieren:

  • Meinen und Wissen
  • richtig und falsch
  • Beschreiben und Bewerten
  • Urteilen und Begründen
  • Erkennen und Irren
  • Denken und Handeln

Der Hamburger Bildungsplan lässt dabei die Inhalte weitgehend offen, schreibt allerdings vor, dass das Höhlengleichnis und die Apologie von Platon im Laufe der beiden Jahrgänge thematisiert werden. Um dennoch eine Vorstellung zu bekommen, was mögliche Inhalte sein können, hier eine beispielhafte Auswahl an Themen:

  • Glück haben und glücklich sein
  • Krieg und Frieden
  • Von Menschen und Tieren
  • Das gute Leben
  • Über die Zeit
  • Lust und Liebe
  • Tod und Sterben
  • Der Mensch ist frei

Studienstufe

Das Fach Philosophie wird hier einerseits zweistündig im künstlerisch-musischem Profil „KlangWeltBild“ als profilbegleitendes Fach unterrichtet.  Daneben wird es, ebenfalls zweistündig, im Wahlbereich angeboten.

Beide Bereiche orientieren sich an den Hamburger Bildungsplan und erarbeiten daher folgende Kompetenzschwerpunkte:

  • Wahrnehmungs- und Deutungskompetenzen
  • Argumentations- und Urteilskompetenzen
  • Darstellungskompetenzen

Inhaltlich werden durch dir die Arbeit in den Kursen diese Themenbereiche abgedeckt:

  • Sprache und Erkenntnis
  • Ethik und Politik
  • Metaphysik
  • Ästhetik
  • Anthropologie und Kultur

Im profilbegleitendem Kurs gibt es in Absprache mit den Fächern Kunst und Musik eine etwas speziellere Ausrichtung:

  1. Semester: Was ist Schönheit?
    Die Inhalte beziehen sich vorwiegend auf die Arbeitsbereiche „Kunst und Schönheit“ (Ästhetik) und „Kunst und das Selbstverständnis des Menschen“ (Anthropologie)
  2. Semester: Traum und Wirklichkeit
    Die Inhalte beziehen sich vorwiegend auf die Arbeitsbereiche „Wissen und Gesellschaft“ (Sprache und Erkenntnis) und „Willensfreiheit und Determinismus“ (Anthropologie und Kultur).
  3. Semester: Liebe, Eros, Begehren – und Tod
    Die Inhalte beziehen sich vorwiegend auf die Arbeitsbereiche „Leib und Seele“ (Anthropologie und Kultur) und „Leib und Identität“ (Metaphysik).
  4. Semester: Stirbt die Hoffnung zuletzt?
    Die Inhalte beziehen sich vorwiegend auf den Arbeitsbereich „Geschichte und Utopie“ (Metaphysik).