Jan 102018
 

 

Samstag, den 13. Januar 2018: Ausgangspunkt unserer Forschungen war der Gedanke, dass eine Haut räumlich eine Grenze zwischen Innen- und Außenwelten zieht. Diese Membran ist aber auch inhaltlich eine Projektionsfläche für Gedanken, die man ihr zuordnet und Gefühle, die sie auslöst.

Die Objekte, Bilder und Filme, die am Sonnabend im Kunstraum F004 präsentiert werden, beruhen auf solchen Projektionen.

Zugleich arbeiteten die Schüler*innen mit dem sinnlichen Charakter von Haut. Haut vermittelt Empfindungen von Kälte und Wärme, taktile Reize, sie atmet. Haut ist ein eigenständiges Sinnesorgan, das, was sie an Reizen weiterleitet, „geht uns unter die Haut“, macht „Gänsehaut“, lässt uns „aus der Haut fahren“. Der Untersuchung solcher Wirkungsweisen haben sich die Schüler*innen mit Haut und Haaren hingegeben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und hoffen, dass die Exponate auch Ihnen eindringliche neue Wahrnehmungen oder frische Gedanken ermöglichen.“