Wahlkursprogramm

 

Das gesamte Kursprogramm zusätzlich zum Unterricht ist das besondere Markenzeichen der gebundenen Ganztagsschule am Goethe-Gymnasium. Damit sollen Förderung und Bereicherung sowie Bewegung, Kreativität und Engagement in einem zuverlässigen und dennoch flexiblen Modell verbunden werden.

Die aktuellen Kursangebote können Sie hier einsehen:

Liste der Wahlkurse der Beobachtungsstufe

Liste der Wahlkurse der Mittelstufe

Mit den knappen Mitteln, die die Politik den Schulen bewilligt, heißt dies im Einzelnen:

Kurs- und Betreuungsprogramm für die Unterstufe

Die Hinführung auf die Ganztagsschule in der Beobachtungsstufe erfolgt schrittweise, die SchülerInnen sind verpflichtet 33, bei größerem Förderbedarf auch 34 Wochenstunden und zusätzlich 4 Stunden in der Mittagspause an der Schule zu verbleiben.

Kursprogramm für die Mittelstufe

Nachmittags E-Gitarre lernenAlle SchülerInnen der Klassen 7-10 sind gehalten, mindestens 37 Wochenstunden zu absolvieren. Dieses wird erreicht durch 34 oder (bei Wahl der dritten Fremdsprache 35) Unterrichtsstunden und durch den Förderblock am Dienstag (Förderunterricht in den Kernfächern sowie Expertenkurse) sowie durch einen Kurs aus dem weiteren Wahlkursangebot am Nachmittag.  Das Kursangebot wird ständig angepasst und ausgebaut.

Anrechnung der Stunden für schulübergreifende Ensembles im Musikbereich

Alternativ oder ergänzend zur Kurswahl können in den Klassen 5-10 die Stunden in den stufenbezogenen oder jahrgangsübergreifenden Musikensembles angerechnet werden. Da diese mitunter  am frühen Abend (z.B. ab 18.00 Uhr) stattfinden, haben diese SchülerInnen dementsprechend den Nachmittag teilweise frei (Ensembles siehe auch unter: www.musik-goethe.de).

Anrechnung von Instrumentalunterricht

Die Schule organisiert Instrumentalunterricht in den Räumen der Schule, verleiht dazu im Bedarfsfall die Instrumente und organisiert Zusatzangebote (Orchester für Minis) zur Integration des Nachwuchses in die Ensemblearbeit. Der Einzelunterricht wird von den Eltern finanziert, im extremen Bedarfsfall ist ein Zuschuss durch Schulverein oder Stiftungen möglich. Auch dieser Unterricht kann auf die Belegverpflichtung angerechnet werden.

Anrechnung für die Zugehörigkeit bei Schulmannschaften

Ähnlich wie im Musikbereich werden Schulmannschaften regelmäßige Trainingszeiten außerhalb des Regelunterrichts haben oder zu Wettkämpfen während der Schulzeit freigestellt werden. Dafür wird die Trainingszeit auf die Belegverpflichtung angerechnet, in der Regel eine Doppelstunde ab 16.00 Uhr – wie früher im Sportverein.

Förderunterricht

In den Klassen 5 und 6 werden Kleinstgruppen nach Testungen und Einschätzungen der Fachlehrkräfte gebildet, die in bestimmten Kernfächern Förderbedarf haben. Unterrichtet werden diese SchülerInnen durch LehrerstudentInnen oder durch angeleitete und gecoachte OberstufenschülerInnen aus dem Lernfeld Pädagogik. Es wird nur in maximal zwei Kernfächern gefördert. Der Förderunterricht hat Vorrang vor den Wahlangeboten im Freizeitbereich, nur bei entsprechenden zeitlichen Möglichkeiten kann beides belegt werden. In den Klassen 7 bis 9 wird der Förderunterricht auch in Zusammenarbeit mit der Sprachlernkoordinatorin und entsprechenden Testungen dann durch Lehrkräfte durchgeführt (siehe auch unter: Förderprogramm).

Begabtenförderung

Nach Auswahl von geeigneten SchülerInnen durch die entsprechenden Fachlehrkräfte werden in den Klassenstufen 5 und 6 so genannte ‚Profikurse’ eingerichtet, in denen gezielt Begabungsförderung, z.B. durch Wettbewerbsteilnahme stattfindet. Diese Stunden werden durch Lehrkräfte gegeben. Gegenwärtig gibt es zwei Mathematikclubs, zwei Kurse Experimentieren, einen Robotikkurs und die Schreibwerkstatt. Weiteres ist in Vorbereitung. In den Klassen 7-9 gibt es entsprechend ein umfangreicheres ‚Expertenkursprogramm‘.

Hausaufgaben – Betreuung für die Beobachtungsstufe

Nach mäßigen Erfahrungen an der eigenen wie auch an anderen Schule(n) mit offenen Angeboten (dabei geht die Teilnahme häufig gegen Null) werden auf Grund der Nachfrage der Eltern verbindliche und verlässliche Betreuungskurse eingerichtet, so dass die Eltern mit den Kindern zusammen die Tage festlegen können, an denen sie bis 16.00 Uhr in der Schule verbleiben. Dies ist dann verbindlich für ein halbes Jahr. Im Vordergrund steht die Betreuung von Hausaufgaben, es ist aber auch möglich zu lesen oder mit den MitschülerInnen Gesellschaftsspiele zu spielen. Diese Betreuungskurse werden stark nachfrageorientiert ausgerichtet sein, erfahrungsgemäß findet ab der 7. Klasse keine Nachfrage mehr statt.

Mit dieser Angebotspalette erhalten SchülerInnen und Eltern eine Gestaltungsmöglichkeit der ganztägigen Schule, so dass zwar der vorgeschriebene Rahmen erfüllt wird, innerhalb des Angebots aber die Möglichkeit besteht, z.B. einen freien Nachmittag (zusätzlich zum Freitag) zu haben, um anderen Aktivitäten auch im familiären Kontext nachgehen zu können. Beschränkend ist dabei nur die Lage von besonders attraktiven Kursen oder die Fördernotwendigkeit bei bestimmten Lernrückständen.