Stundentaktung

Neue Zeitstruktur am Goethe-Gymnasium

Warum gibt es eine Veränderung?

Als eines von wenigen gebundenen Ganztagsgymnasien (GTS) in Hamburg, befinden wir uns in einem ständigen Entwicklungsprozess. Bestehende Konzepte werden immer wieder kritisch hinterfragt und weiterentwickelt, um den sich zum Teil ändernden Bedürfnissen von Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften gerecht zu werden, aber auch um sie veränderten Rahmenbedingungen anzupassen.

In der freien Zeit einfach mal schmökern oder bei schönem Wetter mal Unterricht im Freien genießen.

Im vergangenen Schuljahr hat sich eine Arbeitsgruppe aus Schulleitung, Lehrkräften, Eltern und Schülern gefunden, die den Auftrag hatten, ein oder mehrere Alternativmodelle zur bestehenden Zeitstruktur zu entwerfen, denn eine gut durchdachte Zeitstruktur, auch Rhythmisierung genannt, ist eine wichtige Säule einer gebundenen Ganztagsschule.

Auslöser waren zum einem eine veränderte Stundentafel, die den außerunterrichtlichen Angeboten mehr Stunden zur Verfügung stellte, zum anderen das Bedürfnis von allen Seiten, die Schultage etwas zu verkürzen und die Mittagspause nach hinten zu verschieben.

Nachdem aus zwei Entwürfen ein Favorit gewählt und diese neue Zeitstruktur, noch einmal überarbeitet, von der Schulkonferenz beschlossen wurde, gilt sie nun seit dem Schuljahr 2018/19, ist aber eher als Übergang zu sehen, da wir unser Ganhztagskonzept überarbeiten werden.

Die neue Zeitstruktur

Die neue Rhythmisierung am Goethe-Gymnasium als gebundene Ganztagsschule beinhaltet eine ausgewogene Verteilung des Unterrichts auf den Vor- und Nachmittag, mit längeren (Bewegungs-)Pausen, individuellen Lernzeiten (Studienzeiten in 5 und 6, persönliche Lernzeit PerLe in 7 – 10), einer Stunde Klassenrat pro Woche, sowie Nachmittagskursen und, falls gewünscht, Nachmittagsbetreuung.

Tuchakrobatik im Zirkuskurs – hier bei einer der Aufführungen!

„Gebunden“ heißt in diesem Zusammenhang nicht, dass die Schülerinnen und Schüler jeden Tag bis zum späten Nachmittag in der Schule sind – der Ganztag kann flexibel gestaltet werden. Eine Betreuung ist aber täglich bis mindestens 16 Uhr sichergestellt.

Viele angebotene Kurse dauern bis 15.20 oder 16.20 Uhr – es ist jedoch auch möglich, im Musikbereich Kurse bis 17:15 Uhr oder später zu belegen. Dann hat man an zwei bis drei Nachmittagen früher Schluss und kommt noch einmal zur Probe in die Schule oder überbrückt die Zeit, z.B. in der Schulbibliothek.

Auch die Schüler*innen, die nicht Mitglied eines Musikensembles sind, haben von Montag – Donnerstag einen Nachmittag, an dem sie deutlich früher Schluss haben, auch sonst endet der reguläre Unterricht, abgesehen von der Oberstufe, spätestens 15.20 Uhr, am Freitag, 13.05 Uhr. Dies ermöglicht ihnen auch Freizeitangebote außerhalb der Schule wahrnehmen zu können

Eigentlich sieht die gebundene Ganztagsschule schulische Angebote an vier Tagen von 8 – 16 Uhr vor, wobei die Schüler*innen insgesamt verpflichtend mehr Zeit in der Schule verbringen als an einer Halbtagsschule. Am Goethe-Gymnasium haben wir uns jedoch für eine flexible Zeitgestaltung entschieden, die dennoch die Auflage von 37 Wochenstunden erfüllt, weil wir nur so unser breites Kursangebot, insbesondere im Musik- und Sportbereich, realisieren können.

Vorteile der neuen Zeitstruktur auf einen Blick

  • ausgewogene Verteilung des Unterrichts auf den Vor- und Nachmittag

  • längere (Bewegungs-)Pausen, individuelle Lernzeiten, Klassenrat

  • der reguläre Unterricht endet montags – donnerstags nie später als 15.20 Uhr (außer Oberstufe), freitags schon 13.05 Uhr

  • nach dem Unterricht breites Angebot an Nachmittagskursen (je nach Jahrgang unterschiedliche Belegauflagen)

  • Nachmittagskurse enden 15.20 Uhr oder spätestens 16.20 Uhr (Ausnahme: Musikensembles)

  • flexible Gestaltung des Ganztags durch besonderes Modell am Goethe-Gymnasium → auch Freizeitangebote außerhalb der Schule können wahrgenommen werden

  • Je nach Kurswahl oder Belegung eines Musikensembles an ein bis drei Nachmittagen früher Schluss

Neue Stundentaktung 2018/2019