Erasmus Französisch News 2025

Mein Austausch in die Bretagne

Dieses Jahr war ich beim Erasmus+ Programm dabei und durfte zwei Wochen nach Frankreich. Meine Austauschpartnerin Maelia wohnt mit ihrer Familie in der Bretagne, in der kleinen Stadt Guer.
Als ich da ankam, haben mich Maelia, ihre Eltern, ihr kleiner Bruder Arthur und ihre große Schwester Hanna supernett begrüßt. Ich habe mich gleich wohlgefühlt, weil die Familie so offen, freundlich und interessiert war. Das Haus war schön ruhig mit Blick ins Grüne, und ich hatte ein eigenes, gemütliches Zimmer.
Gleich in der ersten Woche war ich mit Maelia in der Schule. Ich war echt gespannt, wie der Unterricht in Frankreich so ist im Vergleich zu Deutschland. Was mich echt überrascht hat, war, dass die Schule da viel länger dauert – oft bis 18 Uhr! Die Kantine war riesig und etwas älter, und das Essen bestand jeden Tag aus mehreren Gängen: Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch. Ehrlich gesagt, fand ich das Essen in der französischen Kantine viel besser als bei uns.
An den Wochenenden haben wir total viele Ausflüge gemacht. Besonders cool war Rochefort-en-Terre, so eine alte, schnuckelige Stadt mit kleinen Gassen und vielen Souvenirläden – das war mein Lieblingsort dort. Rennes haben wir uns auch angesehen, da waren wir im Nationalmuseum für Kunst und Geschichte und danach in einem Katzencafé.
In meiner Freizeit hab ich oft mit der Familie gespielt oder beim Kochen geholfen. Mir war es wichtig, viel Französisch zu reden, und ich habe gemerkt, wie ich jeden Tag besser wurde. Vor allem die Gespräche beim Essen oder abends mit der Familie haben echt geholfen, die Sprache und Kultur besser zu verstehen.
Wenn ich so zurückdenke, war der Austausch echt eine krasse Erfahrung. Ich habe total viel Neues gesehen, super Leute kennengelernt und bin echt stolz, dass ich mich so getraut habe, Französisch zu reden. Am schönsten war, dass ich mich in meiner Gastfamilie sofort wie zu Hause gefühlt habe und mich echt schwer von dem Leben dort verabschieden konnte.
Ein Erlebnisbericht von Elisaweta Krotov (Klasse 10d)