Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die Folgen der deutschen Teilung immer noch sehr präsent im gesellschaftlichen Diskurs. Ob es sich um das Demokratieverständnis, das Lohnniveau oder das Coronavirus handelt – (fast) jedes gesellschaftlichen Problem der Gegenwart scheint durch die unterschiedlichen Systemerfahrungen in der Vergangenheit geprägt zu sein.
Aus diesem Grund waren wir hocherfreut, dass wir am Freitag 6.11. anlässlich des Gedenkens an 30 Jahre Wiedervereinigung die Journalistin und Autorin Sabine Rennefanz bei uns in der Schule begrüßen durften.
Aus gegebenem Anlass besuchte Frau Rennenfanz uns „digital“ und las aus ihrem Buch „Eisenkinder – die stille Wut der Wendegeneration“, um bei dieser Gelegenheit mit den SchülerInnen über die Bedeutung von Identität, Ideologie und Desorientierung ins Gespräch zu kommen.
Diese Denkanstöße zur Bedeutung der „Wende“ für die Gesellschaft der Gegenwart wurden dann in einem anschließenden digitalen Workshop unter Anleitung der Historikerin Frau Kerstin Lorenz weiter vertieft.

Wir möchte uns daher an dieser Stelle ganz herzlich bei Frau Rennefanz und Frau Lorenz vom Verein „Perspektive hoch 3“ bedanken, die diesen gemeinsamen Vormittag für unsere SchülerInnen ermöglicht haben