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Überzeugende Präsentation der Vielfalt

 

Tag der offenen Tür mit Rekordbesuchen
Tag der offenen Tür mit Rekordbesucherzahlen

An den vielen Baukränen über Lurup sowie dem Bauprogramm am Eckhofplatz und andernorts allein kann es nicht liegen, dass es am Samstag, dem Tag der offenen Tür, am Goethe-Gymnasium ‚so richtig voll‘ war. Vielmehr wollten sich viele interessierte Eltern und natürlich insbesondere auch deren Kinder ein Bild von der beeindruckenden Vielfalt des Angebots der Luruper Erfolgsschule machen, um auch ein Gefühl über die Stimmung und den Spirit mitzunehmen, der am Goethe-Gymnasium herrscht. Dabei wurden die zahlreichen Besucher nicht enttäuscht, die gegenwärtig nach einem passenden weiterführenden Bildungsweg für die Viertklässler suchen. Und da das Goethe-Gymnasium viele Profile – ob naturwissenschaftlich, musisch, sprachlich, medial oder sportlich – in sich vereint, fanden viele engagierte Eltern das Angebot der Schule überzeugend, da es eine all zu frühe Festlegung der Kinder vermeidet.
Bereits der gemeinsame Auftakt in der bis auf den letzten Platz belegten Aula zeigte die hohe Qualität eines der Schwerpunkte des Goethe-Gymnasiums, denn auf der Bühne spielte das über 50köpfige Schulorchester mit großer Perfektion eine Ouvertüre von Haydn. Derartiges wird man an vielen Schulen in Hamburgs Westen vergeblich suchen, schafft es die Schule doch zusammen mit den vielen anderen musikalischen Formationen wie den drei Chören sowie der Bigband der Schule mehr als 250 SchülerInnen erfolgreich zum praktischen Musizieren und Chorsingen zu führen, wie z.B. die jüngsten Weihnachtskonzerte in der Auferstehungskirche oder im Michel eindrucksvoll belegt haben.
Laserversuche
Aber gerade auch in den Naturwissenschaften gab es viel zu Bestaunen oder vor allen Dingen auch zum Ausprobieren. Riesengroß waren viele Kinderaugen angesichts eines richtigen Lasers, in dem die Lichtstrahlen in den verschiedensten Farben hin und her flitzten und den die Laserphysiker der Schule zusammen mit ihrem Kooperationspartner, dem Institut für Laserphysik aufgebaut hatten. Daneben gab es jede Menge physikalische Versuche für die ‚Kleinen‘, so dass es manchmal für die Eltern schwer war, ihre Kinder zu den weiteren Stationen zu lotsen, denn im nächsten naturwissenschaftlichen Raum konnte man auch chemische Versuche durchführen, während bei den Biologen am Smartboard z.B. spielerisch leicht Skelette zusammengesetzt werden konnten.
Groß war das Gedränge auch in den beiden Computerräumen, in denen in diesem Jahr erneut eine ganz besondere Attraktion stattfand – ein Wettkampf zwischen den verschiedenen Robotergruppen der Schule als Vorbereitung für die Teilnahme am bundesweiten Robo-Cup-Junior Wettbewerb. So konnte man bestaunen, wie verschiedene selbstgebaute Fahrzeuge versuchten, den programmierten Routen zu folgen, was natürlich zur Freude der kleinen und großen Zuschauer nicht in jedem Falle klappte, schließlich befand man sich ja in einer Schule, in der auch Missgeschicke erlaubt sind.
In der schulischen Bibliothek, aus einem Pilotprojekt der Bücherhallen hervorgegangen,  wurde durch die Bibliothekarin nicht nur das riesige Angebot präsentiert, sondern die Schachspieler der Schule luden dort zu Probepartien ein, während die Geschichtsforscher oder die ‚English Professionals‘ aus der  Mittelstufe ihre Ergebnisse vorstellten.
Schattentheater
Darüber hinaus gab es aus dem Bereich des Faches ‚Theater‘ beeindruckendes Schattentheater zu bestaunen.
In den Kunsträumen herrschte lebhaftes Treiben um die vielen Kunstwerke der kleinen und großen Künstler herum, gab es zudem doch auch noch ein Kunstcafé, in dem man bei künstlerischen Ambiente und Kaffee und Kuchen einen Moment verweilen konnte.

Die Schülerinnen des Profils Klang-Welt-Bild aus dem Bereich Bildende Henna TattooKunst haben zum Thema  „Schönheit und Macht“ gearbeitet. Es waren auch

Schminktische aufgestellt, an denen sie die kleinen SchülerInnen nach deren Wünschen in kleine Tiger, Blumen, oder einfach nach ihrer Phantasie verwandelten. Wer mochte, konnte auch etwas Langlebigeres bekommen: ein Henna-Tattoo für den Handrücken.

Im Geographieraum konnten die ‚Kleinen’ spannende geographische Ratespiele am ‚Smartboard’ lösen und die Fremdsprachler begeisterten mit spanischen Songs und einem französischen Theaterstück, was zeigte, in welch kurzer Zeit es die Kinder lernen, sich sicher in einer Fremdsprache zu bewegen.

KletterwandÜberaus beeindruckt waren die zahlreichen Besucher auch in der großen Sporthalle, hier wurden die Augen der ‚Kleinen’ riesengroß, als sie die für die Viertklässler nahezu gigantisch wirkende Kletterwand erblickten.
Hier durften sie dann – gut gesichert von den erfahrenen Profis aus den höheren Klassen – auch ein erstes Probeklettern absolvieren und sich auf dem Weg nach oben machen.
 
Kinderzirkus vom Feinsten-web
Begeistert waren Eltern und Kinder aber insbesondere auch von den Vorführungen des Zirkuskurses, hier zeigten die 5. oder 6.-Klässler aus einem Ganztagsschulkurs, welche z. T. atemberaubende Kunststücke sie bereits beim Jonglieren oder an der schwingenden Reckstange vorführen konnten.
 
Sehr gut angenommen wurde auch das Infocenter der künftigen Klassenlehrerteams im Lehrerzimmer, hier konnten insbesondere die Eltern alle ihre Sorgen und Fragen loswerden und zugleich das Konzept einer Schule kennen lernen, die nicht nur für die SchülerInnen eine Ganztagsschule organisiert, sondern dieses auch in den Lehrerbereich umgesetzt hat und nun für jeden der 60 Lehrkräfte einen eigenen Arbeitsplatz außerhalb des Lehrerzimmers vorhält.
Großen Zulauf verzeichneten auch der Infostand des Elternrates sowie Kaffee und Kuchen der Kantinenmütter in der Pausenhalle, in der die Bigband einen kräftigen und fetzigen Schlusspunkt an einem sehr informativen Tag setzte.